– About –

Es existiert vielleicht nichts anderes, das für uns von größerer Bedeutung ist als eine lebendige Beziehung zu anderen Lebewesen. Auf dieser Seite schreibe ich darüber, wie eine solche Beziehung möglich ist, warum wir sie immer schon kennen und doch so selten realisieren.

Im „wirklichen Leben“ habe ich Theologie, Philosophie, Germanistik und Pädagogik studiert und arbeite zur Zeit an der Uni Dortmund. Auch dort beschäftige ich mich mit eben diesen Themen: Mit unserer Beziehung zu einer Natur, die wir immer zugleich auch selbst sind, zu den Tieren und aller belebten Mitwelt, die auch hier im Vordergrund stehen soll. Im Herbst 2018 habe ich zusammen mit zwei Kollegen ein Buch über die Tiere aus theologischer Sicht veröffentlicht: Alles, was atmet. Eine Theologie der Tiere (Pustet-Verlag Regensburg). Zudem erscheint in diesem Sommer mein neues Buch „Was fehlt, wenn uns die Tiere fehlen? Eine theologische Spurensuche“. Und zwei Sammelbände sind ebenfalls für 2021 angekündigt, die beide im [transcript]-Verlag (Bielefeld) erscheinen werden; einen könnt ihr bereits hier angekündigt sehen.

Darüber hinaus war ich von 2018 bis April 2020 Zweite Vorsitzende des Instituts für Theologische Zoologie in Münster, fokussiere mich zurzeit aber auf meine universitären Projekte: Aktuell arbeite ich an einem Forschungsprojekt, das die VolkswagenStiftung fördert. Dazu findet ihr auch ein Kurzinterview im Rahmen der Serie „Spotlight Forschung“ auf der Seite der TU Dortmund. Aus dem Forschungsprojekt wird ebenfalls ein neues Buch entstehen, das voraussichtlich Mitte 2021 unter dem Titel „Konturen einer Animalogie. Erkundigungen über die Diskursfähigkeit der Theologie im Angesicht der Tiere“ erscheinen wird – gerade arbeite ich mit viel Freude am Manuskript dieses neuen Bandes.

Friedwart

Natürlich ist all das nicht möglich ohne die Nähe zu „meinen“ Tieren: Hermes (seit 2015), Abigail (seit 2017) und Friedwart (seit 2019) stammen ebenso wie die beiden Katzen Kalle & Libby (seit 2018) aus Spanien, vertragen sich wunderbar und sind, wie wir auch, allesamt vegan.

Seit Ende 2019 leben zudem fünf ehemalige Käfig- bzw. Bodenhaltungshennen bei uns. Nachdem sie das erste Jahr ihres Lebens von der Tierindustrie ausgebeutet wurden, und nur noch Haut und Knochen waren, als sie hier ankamen, können sie nun endlich das Leben leben, das sie wie alle anderen Wesen verdienen. Wir versuchen ihnen alle Freiheiten zu geben, aber letztlich enden diese an den Grenzen unseres, glücklicherweise recht großen Gartens, den die Huhnis neugierig auskundschaften, wenn sie sich nicht gerade lieber in ihr Haus oder ihr „Gehege“ zurückziehen…