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Hohe Ambiguitätstoleranz: Rhabarber-Kardamom-Brötchen

Ambiguität liegt ja zurzeit im Trend, gerade in den Geisteswissenschaften. Mir hat sich bislang zwar noch nicht erschlossen, warum wirklich alles so ambigue sein soll, wie behauptet, schließlich wäre dann lediglich die Ambiguität selbst kaum mehr ambigue. Aber genug der Spitzfindigkeiten – denn diese leckeren Rhabarber-Kardamom-Brötchen retten in der Sache, was auf dem Papier nicht ganz so klar ist: Süß, sauer und salzig – von allem ein bisschen und damit ganz ungemein ambigue sind die kleinen Gebäckstücke, die schnell gemacht & gebacken sind.

340g Weizenmehl (550) mit 20g Zucker, 4g Trockenhefe, 8g Salz (jodfrei) und ¼ TL Kardamompulver vermengen. Dann 200ml lauwarmes Wasser und 2 EL Rapsöl dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Dann ca. 2 Stunden gehen lassen.

Unterdessen 300g Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit 25g Zucker bestreuen. Etwas ziehen lassen.

Nach den zwei Stunden Gehzeit die Rhabarberstücke möglichst gleichmäßig in den Teig einarbeiten, indem der Teig zB großflächig ausgebreitet und die Rhabarberstücke dann daraufgelegt werden – dann den Teig mehrfach zusammenklappen (dadurch verliert der Teig zunächst an Konsistenz, die er aber später wieder zurückgewinnt). Nochmals eine Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 230 Grad O-U-Hitze vorheizen. Dann den Teig in 4-5 Portionen teilen und diese jeweils zu Brötchen formen (dazu weitere ca. 1-2 Handvoll Mehl verwenden). Die Brötchen auf ein Backblech legen, mit etwas Zucker bestreuen und bis zur Erreichung der Backtemperatur gehen lassen.

Dann werden die Brötchen für ca. 35-40 Minuten gebacken.

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